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Ladestecker-Varianten und Ladestärken

Auf dem weltweiten Z.E. Markt gibt es viele unterschiedliche Typen und Varianten von Ladesteckern

  • Schuko-Ladekabel: Der gängigste Stecker in Deutschland überhaupt. An der normalen Haushaltssteckdose lässt sich damit das eigene Fahrzeug mit bis zu 2,3 kW laden. Auf Grund seiner Absicherung und der geringen Ladeleistung stellt es jedoch oft nur ein "Notladekabel" dar.
  • Typ1- Ladekabel (Yazaki): Ein Ladekabel für die einphasige Ladung Ihres ZEV. Dies ermöglicht eine maximale Ladeleistung von 7,4 kW.
  • Typ2- Ladekabel (Mennekes): Dieses Ladekabel ist zurzeit der europäische Standard, auf den sich die europäischen Hersteller geeinigt haben. Mit diesem Ladekabel ist sowohl eine einphasige, als auch eine dreiphasige Ladung Ihres ZEV möglich. Die üblichste Ladeleistung hier ist die 22 kW Ladung, möglich sind jedoch bis zu 240 kW.
  • CCS: Diese Abkürzung bezeichnet das Combined Charging System. Da der Typ2 Ladestecker meist nur zur Aufladung mit Wechselstrom dient, wurde für das Aufladen mit Gleichstrom das CCS eingeführt. Auch mit Drehstrom kann hier geladen werden. Es verbindet also alle verschiedenen Ladesysteme und stellt mit höheren Ladeleistungen die Zukunft der Ladestecker dar.
  • CHAdeMO: Eine vor allem in Asien weitverbreitete Lademöglichkeit asiatischer Fahrzeuge. Hier ist ein Input von 50kW möglich. Da es für den Privatmann jedoch nicht kostengünstig ist, diese Lademöglichkeit zu Hause zu installieren (stand April. 2017 mind. 12.000€), befindet sich lediglich der Anschluss in Ihrem Fahrzeug.
  • Supercharger: Teslas hauseigenes Ladesystem. Kein Hersteller hat es so verstanden wie Tesla, dass potentielle Käufer eine gesicherte und schnelle Lademöglichkeit benötigen, um schnellstmöglich wieder auf der Straße zu sein. An einem Supercharger ist eine Ladestärke von bis zu 150 kW möglich. Wie auch beim CHAdeMO ist hier der Ladeanschluss an der „Tanksäule“ selbst verbaut und kann vom Kunden dort genutzt werden. Tesla Kunden laden selbst zu Hause häufig mit einem Typ2 Kabel, 11 oder 22kW. Auch ist eine Ladung mit Schuko (einphasig) möglich, jedoch aufgrund der Batteriegröße mit sehr langer Ladezeit verbunden.
  • Battery-Swap: Dies ist keine Lademöglichkeit im eigentlichen Sinn, aber dafür eine neue Art und Weise extrem schnell und leicht zu einer voll aufgeladenen Batterie zu kommen. Tesla will zukünftig dieses System auf den Markt bringen. Hier soll der Kunde auf eine vorgesehene Tauschstation fahren und sein Auto abstellen. Innerhalb weniger Minuten soll hier eine leere Batterie ausgebaut und eine vollaufgeladene Batterie in das Fahrzeug eingebaut werden. Auch andere Verwendungszwecke gibt es hier bereits, jedoch noch nicht für den privaten Gebrauch. Hier wäre Tesla der erste Anbieter, sobald dieses System auf den Markt kommt. Diesen Gedanken hat Renault 2011 bereits in die Tat umgesetzt. So gab es in Tel Aviv Batterie-Tauschplätze. Dieses System tut sich in der Wirklichkeit aber sehr schwer, da mit hohen Investitionen zu rechnen ist. Renault und alle anderen Volumenhersteller haben sich für die Ladung unterwegs und zuhause entschieden.
  • Induktives Laden: Mit dieser, unter anderem bei Handys bereits verfügbaren Ladeoption ohne Steckverbindung, beschäftigen sich auch die Fahrzeughersteller. Da diese Variante jedoch im Moment noch nicht effektiv genug läd, gibt es noch kein serienmäßig produziertes ZEV das diese Möglichkeit nutzt. Bei Elektrobussen ist diese Lademöglichkeit jedoch bereits an vielerlei Orten im Einsatz.

Welche „Steckerarten“ gibt es zum Laden eines Renault Z.E. Modells?

Bei Renault sind folgende in Verwendung

  • Mennekes Typ 1: Bei Kangoo Z.E. Phase 1 & dem Renault Fluence Z.E .
  • Mennekes Typ2: Bei Kangoo Z.E. Phase 2 + Zoe
  • Schuko-Notladekabel: Bei allen vorhandenen Renault Z.E. Modelle

Mit welchen Stromstärken kann mein Renault Z.E. Modell geladen werden?

  • 2,3kW/Schuko: Die gängigste Ladeoption für den Twizy. Aber auch Zoe und Kangoo können mit dem normalen Hausstrom geladen werden.
  • 43kW: Mit dieser Stromstärke lädt lediglich der R210/Q90 Motor.

Welche Ladedauer kann ich bei meinem Renault Z.E. Modell erwarten?

Die Ladedauer ist abhängig von der maximal nutzbaren Ladestärke. Hier gilt es zudem noch zu beachten, dass man von zwei verschiedenen Werten redet. Die Ladung bis zu 80% und die Ladung bis zu 100%

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